7.5.2016: Muckross Abbey und Muckross House

Heute war Regen angesagt, also hatten wir vor einen gemütlichen Tag zu verbringen. Als wir aufwachten schien zwar noch die Sonne und auch den Weg zu unserem Frühstück in unserem „Stammlokal“ dem Revive Cafe erreichten wir trockenen Fußes. Dort gönnten wir uns wieder ein Full Irish Breakfast und schlenderten anschließend durch die Straßen Killarneys bis ein leichter Sprühregen anfing.

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Also begaben wir uns wieder in unsere Ferienwohnung um uns von dort aus für den geplanten Ausflug ins Muckross House zu wappnen. Einer unserer Reiseführer empfahl einen Parkplatz vor dem Hauptparkplatz zu halten und ca. 2000 Meter durch den Park zu gehen und sich die Muckross Abbey – ein altes verfallenes Kloster – anzusehen. Kaum am Parkplatz angekommen wurden wir schon von den in Killarney allzeit präsenten Kutschern angesprochen, ob wir nicht eine Fahrt machen wollten. Wir verneinten und machten uns, trotz des leichten Regens, zu Fuß auf den Weg.

Nach ein paar Metern schon sah man die Ruine der Muckross Abbey, ein wirklich schönes Gebäude mit einem morbiden Charme, der durch den alten Friedhof direkt am Kloster noch unterstrichen wird. Mich persönlich beeindruckte vor allem auch ein alter Baum, der mitten im Innenhof des Klosters wuchs. Sofort kamen Erinnerungen an diverse heilige Bäume aus diversen Fantasie-Romanen in mir hoch und ich versuchte diesen Baum fotografisch einzufangen, was aber leider aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse nicht ganz so gelang.

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Der Regen wurde ein wenig stärker aber wir machten uns trotzdem auf in Richtung Muckross House. An eine Weggabelung konnte man sich entscheiden eine Teil des Kerry Ways (einen Weitwanderweg quer durch die Grafschaft Kerry) zu gehen oder die „normale“ Straße zu wählen. Wir entschieden uns für den Wanderweg, der an dem uns inzwischen wohlbekannten See entlang führte.

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Das Muckross House erschien dann nach einiger Zeit. Ein Gebäude bei dem ich gleich an die Romane von Ken Follett denken musste. Der Regen war inzwischen ausdauernd geworden und wir wollten uns eigentlich auch die Ausstellung ansehen. Aber es gab nur geführte Touren für 9 Euro pro Person und wir hatten keine Lust uns eine Stunde lang führen zu lassen und gefühlt nur die Hälfte dessen zu verstehen, was der Guide uns erzählt. Also verließen wir wieder das Haus, wehrten wieder einige Kutscher ab und machten uns bei immer stärker werdenden Regen zurück zum Auto.

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Dort versuchten wir noch zum Torc Waterfall  zu kommen, aber nachdem der dazugehörige Parkplatz überfüllt war, fassten wir den Entschluss heute einen ruhigen Gammeltag einzulegen.

In der französischen Bäckerei ein paar Häuser weiter, gönnten wir uns noch 2 Croissants und 2 Kuchenstücke und machten es uns in der Wohnung gemütlich um anschließend noch ein paar Kleidungsstücke zu waschen (damit daheim nicht so viel Arbeit wartet) und die Taschen zu packen. Denn leider ist morgen unser letzter Tag in Irland und wir werden am Nachmittag gleich unser Gepäck aufgeben, damit wir Montag früh nur noch zum Gate müssen.