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28.4.2016 Flug nach Dublin

Nachdem uns der große Streik gestern einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und wir anstatt nach Cork erst einmal nach Dublin umgebucht hatten, nutzten wir den gestrigen Tag um in Ruhe alles für die Reise fertig zu machen. Getrübt wurde die Vorfreude dadurch, dass Juttas schon lange vor sich hin dümpelnde Erkältung meinte, dass so ein Urlaub der ideale Zeitpunkt ist um jetzt loszulegen.

Entsprechend unruhig war Ihre Nacht und mit schweren Kopf ging es dann ziemlich früh (wir haben bei Flügen ja immer Angst zu spät zu sein) auf den Weg zum Flughafen.

Die Fahrt verlief reibungslos – klar wir hatten ja Puffer eingeplant. Das Gepäck war schnell am Check In abgegeben, die Bundespolizei lies uns problemlos in das internationale Gate und bei dem Sicherheitscheck musste Jutta ihren guten Vorsatz, heute mal nicht freundlich zu dem Sicherheitspersonal zu sein, fallen lassen, da sie noch nie so zuvorkommend auf Sicherheit geprüft wurde.

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Der Flug hatte eine Dreiviertelstunde Verspätung, aber da wir ausnahmsweise mal ganz vorne in der Schlange waren, konnten wir in Ruhe unseren Sitz aufsuchen und das Handgepäck verstauen.  Der Flug verlief technisch komplikationslos aber Jutta hatte durch die verstopfte Nase unangenehme Ohrenschmerzen. Nachdem wir uns nur ein ganz klein wenig verlaufen haben, fanden wir auch unser Hotel am Flughafen von dem es morgen früh dann raus in die Natur Irland gehen soll.

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Aber zunächst ging es mit einem Shuttlebus in die City von Dublin. Meine Güte ist dieser Linksverkehr verwirrend. Die Orientierung war immer wieder mal weg, weil vor lauter „In welche Richtung muss man jetzt schauen, wenn man über die Straße geht“ wussten wir nicht mehr wo links und rechts ist.

Die Dubliner scheinen aber mit uns Festlandeuropäern so ihre Erfahrungen zu haben, denn überall auf der Straße war „Look left“ und „Look right“ mit Richtungspfeil aufgemalt. Dublin selbst machte eine sehr quirligen ersten Eindruck und die Busse – noch nie in meinem Leben habe ich so viele Busse auf einen Haufen gesehen.

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Nach dem wir ein wenig die O’Connell Street entlang gelaufen sind, mal nach rechts, dann nach links abgebogen sind, landeten wir im berühmten Sceneviertel Temple Bar. Wirklich nett mit den vielen Pubs und Restaurants und nachdem wir den ganzen Tag noch nichts richtiges gegessen hatten, nahmen wir einfach eines der vielen „Original Irish Restaurants“ und bestellten uns todesmutig ein Irisches Menü. Und siehe da – es war lecker und so eine frisch gezapftes Guinness passte hervorragend dazu.

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Während wir aßen gab es ein kräftigen Schneeregen, der aber so schnell vorbei war, wie er kam. Wir waren trotzdem froh, dass wir drinnen sitzen durften.

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Da es Jutta nicht so gut ging, brachen wir an der Stelle dann auch unsere erste Irlanderoberung ab und suchten die Bushaltestelle unseres Shuttle-Services. Bei so vielen Bushaltestellen von so vielen Gesellschaften gar nicht so einfach.  Der Himmel war auch (mal wieder) klar nur der kalten Wind war unangenehm.

Auf der Rückfahrt dann das mulmige Gefühl – und morgen fahren wir ohne Chauffeur auf der falschen Seite – Ohoh! Aber egal – das schaffen wir – andere schaffen das ja auch. 🙂

Auf dem Fußweg zum Hotel überraschte uns mal wieder einer der vielen Regenschauer, der pünktlich, als wir das Hotel erreichten, wieder aufhörte und uns noch einen wunderbaren Regenbogen bescherte.

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Jetzt sehen wir zu, dass Jutta ihre Erkältung ein wenig auschläft und werden den Abend noch in der Hotelbar bei 1-2 Bier ausklingen lassen.

Morgen ist ja auch noch ein Tag und wir freuen uns schon auf die neuen Abenteuer.