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20.4.2018 Flug nach Edinburgh

Fast hätten wir es nicht mehr geglaubt, aber heute war es soweit. Nachdem wir fast pünktlich nach Plan gegen 12:00 das Büro verlassen haben, ging es gleich zum Flughafen. Der Flug ging zwar erst um 17:55, aber nach einigen anstrengenden Monaten wollten wir einfach nur noch in den Urlaub.

Die Fahrt zum Flughafen ging problemlos und wir machten uns gleich auf zum Check In. Wahnsinn, keine Schlange, wir konnten unsere Koffer sofort loswerden und bekamen diesmal sogar zum E-Ticket keinen Papierausdruck mehr.

Nur noch mit den Handgepäckrucksäcken bewaffnet machten wir uns gleich auf dem Weg zum Airbräu um uns ein letztes deutsches Mittagessen und zwei Radler zu gönnen. Hier kamen wir zum ersten mal ein wenig runter, das erste Urlaubsgefühl stellte sich ein.

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Derart gestärkt machten wir noch eine Runde durch die Geschäfte, gaben noch ein wenig Geld aus um dann auf der Aussichtsterasse des Terminals 2 unser Freitags-Kuchen-Ritual zu feiern und bei sonnigen 25 Grad dem Betrieb auf dem Rollfeld zuzuschauen.

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So verging die Zeit und wir fühlten uns endlich im Urlaub angekommen.

Passkontrolle und Security gingen diesmal auch ohne Warteschlange und problemlos. Und wir warteten dann bei einem Glas „Endlich ist Urlaub“-Sekt auf unseren Flug.

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Auch hier verlief ausnahmsweise alles problemlos. Die Wahl, die XL-Sitze zu buchen war für Juttas lange Beine genau richtig und die Mitreisenden, waren bis auf 4 feierwütige junge Männer, angenehm. Ehe wir es uns versahen waren wir schon über der Nordsee und nach einiger Zeit war auch die Ost-Küste Großbritanniens zu sehen.

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Da wir in der dritten Reihe saßen, waren wir nach der Landung schnell aus dem Flugzeug und die Passkontrolle war auch gleich erledigt. Und am Gepäckband erwartete uns ein kleines Wunder: Juttas Koffer war der erste auf dem Band. Das hatten wir noch nie. 🙂

Da wir keine Lust mehr hatten, uns am ersten Abend gleich mit dem Bussystem Edinburghs auseinanderzusetzen, gönnten wir uns ein Taxi zum Hotel. Der Fahrer war sehr redselig, nur leider haben wir aufgrund der geringen Lautstärke der Gegensprechanlage und seines schottischen Akzents nicht viel verstanden. Aber er versicherte uns am Ziel, dass es ein Gerücht sei, dass die Briten 15 Grad als sommerlich betrachten würden und in T-Shirts rumlaufen würden.

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Für das Zimmer mussten wir erst an die Tresen im Pub, das dem Hotel angeschlossen ist. Dort erklärte uns ein junger Mann im breitesten schottischen Dialekt, was wie funktionert – auch hier verstanden wir nur die Hälfte, haben aber Hoffnung, dass wir uns im Laufe der Zeit reinhören werden.

Das Zimmer selbst ist winzig , aber zweckmäßig und nach einer kleinen Runde die Straße rauf und runter gönnten wir uns im Pub des Hotels noch zwei Lager und zwei Sandwiches mit Beilagen.

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cof
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Jetzt heißt es nur noch schlafen. Wir sind schlag kaputt und morgen wollen wir ja die schottische Metropole erobern.